Regionen
Regionen

Die Weltkarte teilt die Welt anhand eines Rasters in Regionen ein. Wahlweise können hierfür quadratische (einfachere aber ungenauere) oder hexagonale (genauere aber komplexere) Zellen verwendet werden. Die Strecke zwischen zwei gegenüberliegenden Seiten dieser Zellen sollte dabei etwa 30 km in der Spielwelt entsprechen. Da Karten aber immer ungenau sind, kann man Strecken anhand des Rasters nie exakt in km bestimmen. Der Codex verwendet hier bewusst ungenaue Einheiten um Spielraum zu lassen.
Durch das Raster können allen physisch repräsentierten Elementen der Spielwelt eindeutige Koordinaten zugeordnet werden. Dabei können sich Landschaften (z.B. Biome, Ozeane) und Landschaftselemente (z.B. Berge, Flüsse, Straßen) über mehrere Zellen erstrecken. Orte (z.b. Siedlungen, Städte) dagegen sind immer genau einer Zelle zugeordnet. Hierdurch ist es möglich, sowohl die geographischen Begebenheiten einzelner Orte, als auch die Distanz zwischen zwei Orten zu bestimmen.

Distanzen werden im Codex in der Einheit Wegtag angegeben. Ein Wegtag entspricht dabei einer Region auf der Karte und repräsentiert die Strecke, die ein geübter Wanderer unter günstigen Umständen an einem Tag zurücklegen kann. Da es sich um ein Maß für Distanzen handelt, ist der Wegtag unabhängig von der Art der Fortbewegung, egal ob zu Land oder zur See.
Die Weltkarte beeinflusst das Spiel für alle Beteiligten. Sie sollte einvernehmlich auf Ebene der Spielleitung entworfen werden. Entscheidungsgewalt über einzelne Regionen kann auf die Spielleitung einer Landfraktion übertragen werden. Regionen und deren Beschaffenheit sollten jedoch erzählerisch Sinn ergeben. Es liegt in der Hand der Spielleitung zu entscheiden, welche Details über einzelne Regionen bekannt bzw. vorbestimmt sind.
Biome
Jede Region auf der Weltkarte ist einem bestimmten Biom zugeordnet. Biome sind Klimazonen und beeinflussen die Vegetation und Tierwelt einer Region. Da sie abhängig von der geologischen Lage sind, beeinflussen sie auch die Art und Menge der vorhanden Bodenschätze. Außerdem sind sie für die Bestimmung von Transportwegen relevant und haben Einfluss auf den Aufwand einer Reise. Die folgenden Biome stehen zur Wahl:
- Regenwald: Tropischer Regenwald mit Nass-Klima und exotischer Fauna.
- Savanne: Tropischer Wald und Savanne, Lange Regenzeit und kurze Trockenphasen.
- Wüste: Wüstenvegetation, trockenes Wüstenklima.
- Mediterran: Hartlaubgehölze, Arid-humides Klima, Winterregenzeit und Sommerdürre.
- Feuchtwald: Temperierter immergrüner Wald, Mild-maritimes Klima ohne Sommerdürre.
- Laubwald: Winterkahler Laubwald, gemäßigtes Klima mit kurzer Winterkälte.
- Steppe: Steppen- bis Wüstenvegetation, baumfreie Prärien, Arid-gemäßigtes Klima.
- Nadelwald: Borealer Nadelwald, Kalt-gemäßigtes Klima mit langen Wintern.
- Tundra: Baumfrei, Polares Klima mit kurzen Sommern. Tundra-Vegetation.
- Ozean: Das offene Meer mit all seinen Gefahren. Salzwasser und Meerestiere.
Geländemerkmale
Geländemerkmale sind regionale Besonderheiten innerhalb eines Bioms. Sie verändern dessen Grundeigenschaften und können z.B. lebensbejahende Umstände in einer sonst lebensfeindlichen Umgebung schaffen. Auch sie haben Einfluss auf Flora und Fauna, sowie auf Reisen durch eine Region. Die folgenden Geländemerkmale stehen zur Verfügung.
- Fluss/Seen: Schafft Fruchtbarkeit, beinhaltet Tiere und ermöglicht Reisen mit dem Boot.
- Küste: Der Ozean in Küstennähe oder große, mit Schiffen befahrbare Ströme.
- Oase: Ein Ort mit Wasser innerhalb von Wüsten, an welchem Leben möglich ist.
- Gebirge: Hohe Berge mit Gipfeln überhalb der Vegetationszone. Schwer zu bereisen, oft reich an Erzen.
- Hügel: Niedrige Berge mit teils fruchtbaren Hängen und reich an Gesteinsvorkommen.
- Sumpf: Dauernasser Boden mit einer Vielfalt an Lebewesen. Schwer zu bereisen und zu bebauen.
- Vulkan: Überaus fruchtbares Land mit einer latenten Gefahr von Tod und Verderben.
- Meteoritenkrater: Ein großes, teils fruchtbares Tal mit hohen Konzentrationen an Erzen.