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	<title>Testseite - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-29T18:08:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in CodexMercatori</subtitle>
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		<id>https://mercatori.landhanse.de/index.php?title=Testseite&amp;diff=26&amp;oldid=prev</id>
		<title>Nikolai: Testseite angelegt</title>
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		<updated>2026-01-02T13:04:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Testseite angelegt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das Gewerbe des &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaufmanns&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bestand ursprünglich im Handel mit Waren. Die kaufmännischen Berufe gehen heute weit über die Tätigkeiten des Kaufens und Verkaufens hinaus und umfassen große Teile des Dienstleistungssektors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Berufsbezeichnung für Frauen lautet &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kauffrau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Historisch gesehen bezeichnet der Begriff Kauffrau eine Handel treibende Frau oder auch die Frau eines Kauf- oder Handelsherrn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kaufleute als gesellschaftlicher Stand ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den traditionellen drei [[Ständeordnung|Ständen]] der Gesellschaft, dem [[Klerus]], dem [[Adel]] und den [[Bürgertum|Bürgern]], wurden als vierte Säule die Kaufleute zugeordnet. Diese Säule wurde zuweilen regelrecht umgestürzt, da den Kaufleuten Betrug und das Prahlen mit ihrem Reichtum vorgeworfen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugleich jedoch wurde die Tätigkeit des Kaufmanns als Arbeit aufgewertet. Dem entsprechen seit dem 12. Jahrhundert Bemühungen, die Kaufleute als Bestandteil des städtischen Bürgertums in das mittelalterliche Gesellschaftsschema aufzunehmen. Der Kaufmann wurde als gesellschaftlich höher stehend angesehen als der [[Händler]], wenngleich beide ihren Lebensunterhalt durch den [[Handel]] verdienten. Im Mittelalter waren Kaufleute oftmals in einer [[Gilde (Kaufleute)|Gilde]] oder [[Hanse]] organisiert und gehörten zur städtischen Oberschicht, dem [[Patrizier|Patriziat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leitbild des &amp;#039;&amp;#039;ehrbaren Kaufmanns&amp;#039;&amp;#039; kam 1494 in [[Italien]] auf und wird [[Luca Pacioli]] zugeschrieben: „Es gilt nichts höher als das Wort des guten Kaufmanns, und so bekräftigen sie ihre Eide, indem sie sagen: Bei der Ehre des wahren Kaufmanns“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kaufmännische Berufe früher und heute ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaufmännische Berufe besitzen spezielle Bezeichnungen, die sich von den handelsrechtlichen Bezeichnungen unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis ins 19. Jahrhundert trugen meist nur selbständige [[Unternehmer]] die Berufsbezeichnung Kaufmann, später wurden zunehmend auch Angestellte als Kaufmann geführt. In der Vergangenheit war der Kaufmann lediglich ein gewöhnlicher [[Händler]], wohingegen sich der Kaufmann heutzutage juristisch und vom Ausbildungsweg von einem &amp;#039;&amp;#039;Händler&amp;#039;&amp;#039; unterscheidet. Das klassische Bild des Kaufmanns, der unter anderem Händler im eigenen Laden oder Geschäft ist, ist heutzutage nur noch im [[Großhandel|Groß-]] und [[Einzelhandel]] gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kaufmann beschäftigt sich gemeinhin mit [[Kalkulation]], [[Rechnungswesen]], [[Logistik]], [[Gütertransport]], [[Lagerhaltung]] und [[Marketing]]. Kaufleute handeln kaufmännisch, nach kaufmännischen Prinzipien und mit kaufmännischen Methoden, also vor allem [[wirtschaft]]lich – daher werden diese Berufe auch &amp;#039;&amp;#039;kaufmännische Berufe&amp;#039;&amp;#039; genannt. Genauer gesagt [[wirtschaften]] sie im Rahmen des Unternehmens [[Betriebswirtschaftslehre|betriebswirtschaftlich]] und unternehmensübergreifend [[volkswirtschaft]]lich. Bei Handelsberufen, die traditionell zu den [[Blue Collar|White-Collar]]-Berufen zählen, findet keine Unterscheidung zwischen einem [[Arbeiter]] und einem [[Angestellter|Angestellten]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Kaufmann in den deutschsprachigen Ländern ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutschland ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kaufmann nach HGB ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaufleute unterstehen in Deutschland dem [[Handelsrecht (Deutschland)|Handelsrecht]]. Gemäß den §§&amp;amp;nbsp;1–3 [[Handelsgesetzbuch]] ist &amp;#039;&amp;#039;Kaufmann&amp;#039;&amp;#039;, wer ein [[Handelsgewerbe]] betreibt oder in das [[Handelsregister]] eingetragen ist. Die handelsrechtliche Einordnung als Kaufmann ist unabhängig davon, ob der [[Unternehmer]] einen kaufmännischen Beruf erlernt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kaufmännische Berufsabschlüsse ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Absolviert man ein betriebswirtschaftliches Studium an einer [[Universitäten und gleichgestellte Hochschulen|Universität oder einer gleichgestellten Hochschule]], bekommt man die Bezeichnung [[Betriebswirt]] im Rahmen des akademischen Grades des [[Bachelor]]s oder des [[Master]]s verliehen. Der Abschluss [[Diplom-Kaufmann]] wird in der Regel nur noch bei auslaufenden Studiengängen vergeben, wenngleich einzelne Hochschulen nach wie vor ein Diplomstudium der Betriebswirtschaft anbieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat man eine kaufmännische [[Berufsausbildung]] absolviert, trägt man die Bezeichnung [[Kaufmannsgehilfe]]. In der [[Liste von Ausbildungsberufen in Deutschland|Liste der Ausbildungsberufe]] sind viele kaufmännische Ausbildungsberufe zu finden. Zu den beliebtesten kaufmännischen [[Ausbildungsberuf]]en in Deutschland zählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Kaufmann im Einzelhandel]]&lt;br /&gt;
# [[Kaufmann für Büromanagement]]&lt;br /&gt;
# [[Industriekaufmann]]&lt;br /&gt;
# [[Kaufmann im Groß- und Außenhandel]]&lt;br /&gt;
# [[Bankkaufmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem kaufmännischen Berufsfeld gehören beispielsweise auch die Ausbildungen zum [[Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung]], [[Schifffahrtskaufmann]], [[Immobilienkaufmann]], [[Automobilkaufmann]] und zum [[Kaufmann für Versicherungen und Finanzen]]. Das statistische Bundesamt registrierte im Jahr 2012 31.902 neu abgeschlossene Ausbildungsverträge zum Kaufmann im Einzelhandel. Allerdings unterscheiden sich männliche und weibliche Jugendliche in der Berufswahl. Bei den Neuabschlüssen von weiblichen Jugendlichen liegt der Beruf Kauffrau im Einzelhandel auf Rang eins. 7,8 % der weiblichen Auszubildenden mit neu abgeschlossenem Vertrag begannen im Jahr 2012 eine Ausbildung in diesem Beruf. Auch die schulische Vorbildung beeinflusst die Berufswahl. Bei Jugendlichen mit Hochschulzugangsberechtigung waren Industriekaufmann, Kaufmann im Groß- und Außenhandel und Bankkaufmann die häufigsten Ausbildungsberufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Österreich ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Österreich wurde der Begriff des Kaufmanns im Jahr 2007 mit der [[Handelsrechtsreform]] abgeschafft. Man empfand dort den Begriff als zu kompliziert und spricht nun nur noch vom [[Unternehmer]], der dem [[Unternehmensrecht]] unterliegt. Als [[Beruf]] gibt es den Kaufmann weiterhin wie in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schweiz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kaufmännische Lehre ist in der Schweiz einsamer Spitzenreiter unter den Schulabgängern. Die [[Kaufmann (Berufliche Grundbildung)|Grundbildung zum Kaufmann]] ist in drei Profilen möglich. Bei dem Profil B (Basis-Grundbildung) liegt der Fokus in Informatik, Kommunikation und Administration (kurz IKA) und auf einer Fremdsprache. Zum Profil E (erweiterte Grundbildung) gehören  die Schwerpunkte Wirtschaft und Gesellschaft (kurz W&amp;amp;G) und zwei Fremdsprachen. Ferner besteht die Möglichkeit eine Ausbildung mit [[Berufsmaturitätsschule|Berufsmaturität]] (Profil M) zu absolvieren. Diese stimmt mit dem Ausbildungsgrad der erweiterten Grundbildung überein, wobei der Auszubildende Finanz- und Rechnungswesen als Schwerpunktfach belegt. Der Berufsverband der Kaufleute, [[KV Schweiz]], fasst rund 55.000 Mitglieder und ist ein wichtiger Partner in Aus- und Weiterbildung sowie in Arbeitsfragen. Gemäß dem Artikel 4 und dem Artikel 21 der &amp;#039;&amp;#039;Verordnung des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie (BBT) über die berufliche Grundbildung Kauffrau/Kaufmann mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) vom 26. September 2011&amp;#039;&amp;#039; dauert die berufliche Grundbildung drei Jahre und wird mit einer Abschlussprüfung abgeschlossen. Weiterbildungsmöglichkeiten bieten Berufsprüfungen (BP), zum Beispiel zum &amp;#039;&amp;#039;Marketingfachmann&amp;#039;&amp;#039; und höhere Fachprüfungen (HFP), zum Beispiel zum &amp;#039;&amp;#039;Marketingleiter&amp;#039;&amp;#039;. Durch den Besuch einer höheren Fachschule oder Fachhochschule können Fachhochschulreifen erworben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* L. Rothschild: &amp;#039;&amp;#039;Taschenbuch für Kaufleute. Ein Handbuch für Zöglinge des Handels, sowie ein Nachschlagebuch für jedes Kontor. Enthaltend: Das Ganze der Handelswissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; 48., neu bearbeitete Auflage. Verlag kaufmännischer Hand-, Lehr- und Sprachbücher, G. A. Gloeckner, Leipzig 1905.&lt;br /&gt;
* [[Jochen Hoock]]: &amp;#039;&amp;#039;Theorie und Praxis kaufmännischen Handelns, 16.–18. Jahrhundert. Vornehmlich am Beispiel Westfalens.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Trude Ehlert]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Haushalt und Familie in Mittelalter und früher Neuzeit. Vorträge eines interdisziplinären Symposions vom 6.–9. Juni 1990 an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]].&amp;#039;&amp;#039; Mit einem Register von Ralf Nelles. Jan Thorbecke, Sigmaringen 1991, ISBN 3-7995-4156-X, S. 107–118.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nikolai</name></author>
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